Umstellung der EDV am IEM

01.07.2020

Mitte 2020 wurde das IT-System am IEM modernisiert. Die bisherige Struktur basierte auf Linux-Servern, deren Performance nicht mehr zeitgemäß war. Um den dynamischen Anforderungen des Arbeitsalltags der wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gerecht zu werden, wurde die bestehende Desktop-Infrastruktur auf zukunftsfähige und flexible Laptops und Tablets umgestellt. Durch das hohe Engagement einiger wissenschaftlicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen konnte das IT-System erfolgreich nach neunmonatiger Vorbereitung umgestellt werden.

  Arbeitsplatz mit Laptop Urheberrecht: © IEM

Dabei wurden für alle wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Laptops, Dockingstations und neue Monitore beschafft. Durch die Konnektivität sind die Laptops sowohl für die herkömmliche Bildübertragung, wie z.B. in Hörsälen und Konferenzräumen, geeignet als auch für die moderne Daten- und Bildübertragung sowie Stromversorgung über USB-C. Somit ist ein effizientes Arbeiten im Büro, an den Prüfständen und im Home Office möglich.

Da der Hardware-Support für den alten Server ausgelaufen war, wurde der zentrale Server ausgetauscht. Weiterhin ist ein Rechenserver hinzugekommen, auf dem virtuelle Projektrechner mit speziellen Programmen ausgeführt werden. Die beiden bereits vorhandenen Server haben ihre Funktion gewechselt und arbeiten als Terminal- und Rechenserver für die Lösung von FE-Problemen der institutseigenen Software pyMOOSE. Die Server sind zudem durch neue unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) geschützt, die bei einem Stromausfall die Server vorübergehend weiter betreiben und auch herunterfahren können. Ein weiterer wichtiger Fortschritt ist die zentrale Betriebssystem- und Software-Verteilung, die eine vergleichsweise schnelle Einrichtung von PCs und das nachträgliche, automatisierte Installieren und Aktualisieren von Software ermöglicht.

Die Rechnerräume sind ebenfalls modernisiert worden, sodass ein Rechnerraum nun mit 21 Windows-PCs und ein zweiter mit Neun Linux-PCs sowie drei Workstations für grafikintensive Anwendungen ausgestattet ist. Sämtliche PCs können jedoch auch remote über den institutseigenen VPN-Server erreicht werden, sodass durch das Arbeiten aus dem Home Office für die wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und Studentierende keine Einschränkungen entstehen. In der zweiten Jahreshälfte ist weiterhin geplant die Prüfstandsrechner zu aktualisieren.